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Entzugssyndrom

Entzugssyndrom ist ein Symptomkomplex, der als Reaktion auf das abrupte Absetzen oder eine erhebliche Verringerung des Konsums von Substanzen auftritt, von denen der Körper abhängig geworden ist. Dazu gehören Alkohol, Drogen und bestimmte Medikamente. Das Entzugssyndrom äußert sich in körperlichen und psychischen Reaktionen wie Nervosität, Reizbarkeit, Schlaflosigkeit und körperlichen Beschwerden sowie in schweren Fällen sogar Krampfanfällen oder Halluzinationen.

In Psychologie und Medizin gilt das Entzugssyndrom als zentraler Faktor bei der Behandlung von Abhängigkeitserkrankungen. Es weist auf die Entwicklung einer körperlichen Abhängigkeit hin und erfordert eine gezielte therapeutische Behandlung, einschließlich medikamentöser Behandlung und psychologischer Unterstützung, um die Symptome zu lindern und Rückfällen vorzubeugen.

Ein typisches Beispiel für ein Entzugssyndrom ist der Zustand einer Person, die bestimmte Substanzen über längere Zeit konsumiert und deren Einnahme plötzlich beendet hat. In solchen Fällen kann die Person unter verschiedenen körperlichen und psychischen Beeinträchtigungen leiden.