Agraphie
Agraphie (von griechisch „a“, einer verneinenden Vorsilbe, und „grapho“, „ich schreibe“) ist eine psychophysiologische Störung, bei der eine Person die Fähigkeit verliert, zu schreiben und Buchstaben, Silben und Wörter zu bilden, obwohl die Bewegungsfähigkeit von Hand und Arm erhalten ist. Diese Störung hängt gewöhnlich mit einer Schädigung des okzipitalen Bereichs der Großhirnrinde zusammen und kann von Sprachstörungen begleitet sein.
Menschen mit Agraphie haben Schwierigkeiten, selbst einfachste Wörter und Sätze zu schreiben. Ihre Handschrift wird unleserlich, und sie können Rechtschreibfehler machen. Diese Störung kann die Kommunikation und das Anfertigen von Notizen erheblich erschweren.
Agraphie kann die Folge verschiedener Erkrankungen und Schädigungen sein, darunter zerebrovaskuläre Störungen, Kopfverletzungen, Tumoren und andere pathologische Veränderungen.