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Agrammatismus

Agrammatismus (vom griechischen „agrammatos“ für ungegliedert) ist eine neuropsychologische Störung, die sich im fehlerhaften Gebrauch grammatischer Regeln beim Sprechen oder Schreiben äußert. Personen mit Agrammatismus haben Schwierigkeiten mit der Deklination und Konjugation von Wörtern, dem Gebrauch von Personalpronomen, der grammatischen Übereinstimmung von Wortformen im Satz sowie der Bildung und dem Verständnis komplexer grammatischer Konstruktionen.

Diese Störung kann sich durch das Auslassen von Wörtern, die Unfähigkeit, grammatisch korrekte Sätze zu bilden oder zu verstehen, und manchmal sogar durch die Unfähigkeit äußern, einen Satz korrekt zu wiederholen.

Bei Kindern kann Agrammatismus durch Hörstörungen oder andere Faktoren verursacht werden. Bei Erwachsenen kann er mit Hirnverletzungen zusammenhängen, insbesondere wenn die Sylvische Region des Gehirns geschädigt ist.