Amblyopie (engl. amblyopia), häufig als „schwaches Auge“ bezeichnet, ist eine Sehstörung, die durch eine verminderte Sehschärfe auf einem Auge gekennzeichnet ist und sich mit herkömmlichen Mitteln wie einer Brille nicht korrigieren lässt. Diese Störung entwickelt sich meist im Kindesalter und hängt damit zusammen, dass das Gehirn die visuellen Signale des betroffenen Auges nicht richtig neuronal verarbeitet.

In der Psychologie und Augenheilkunde gilt Amblyopie als ein Faktor, der die Entwicklung des menschlichen Sehsystems beeinflusst. Unbehandelt kann sie zu langfristigen Veränderungen bei der Wahrnehmung visueller Eindrücke führen. Zu den Behandlungsmöglichkeiten gehören spezielle Augenübungen, das Tragen einer Korrekturbrille und das vorübergehende Abdecken des besser sehenden Auges, um das schwächere Auge zu aktivieren und seine Funktion zu verbessern.