Aversionstherapie
Aversionstherapie ist eine psychotherapeutische Methode, bei der Reize eingesetzt werden, die bei der behandelten Person Abscheu hervorrufen. Diese Methode wird bei verschiedenen Abhängigkeitserkrankungen wie Drogenabhängigkeit und Alkoholabhängigkeit sowie zur Veränderung unerwünschter Verhaltensmuster einschließlich sexueller Abweichungen eingesetzt.
Ziel der Aversionstherapie ist es, negative Assoziationen zwischen einem unerwünschten Verhalten oder einer unerwünschten Gewohnheit und unangenehmen Empfindungen wie Übelkeit, Schmerzen oder Unbehagen zu erzeugen. Die behandelte Person erhält die Möglichkeit, ihre Abhängigkeit oder ihr unerwünschtes Verhalten mit negativen Folgen zu verknüpfen, was wiederum dazu beitragen kann, den Wunsch nach einer Fortsetzung dieses Verhaltens zu verringern.