Experimentelle Validität
Experimentelle Validität (validity of an experiment) ist ein Maß dafür, wie zuverlässig und methodisch korrekt ein Experiment durchgeführt wurde und wie gut die aus seinen Ergebnissen gezogenen Schlussfolgerungen begründet sind.
In der experimentellen Psychologie werden mehrere Arten der experimentellen Validität unterschieden:
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Interne Validität (internal validity): Diese Form der Validität bewertet, inwieweit die Ergebnisse eines Experiments tatsächlich auf die Wirkung der unabhängigen Variable und nicht auf andere Faktoren zurückgeführt werden können. Interne Validität setzt voraus, dass im Experiment der Einfluss von Störvariablen kontrolliert und die untersuchte Wirkung isoliert wird.
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Externe Validität (external validity): Diese Art der Validität bewertet, inwieweit die Ergebnisse eines Experiments auf eine größere Population oder andere Kontexte übertragen werden können. Die externe Validität gibt an, inwieweit die experimentellen Ergebnisse reale Situationen oder Bedingungen widerspiegeln.
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Operationale Validität (operational validity): Dieser Aspekt bewertet, wie wirksam die im Experiment verwendeten Variablen definiert und gemessen wurden. Die operationale Validität hängt von der angemessenen Auswahl der Messmethoden und der Operationalisierung der Konzepte ab.
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Konstruktvalidität (construct validity): Diese Art der Validität bewertet, wie genau und angemessen die experimentellen Variablen und Verfahren das konkrete psychologische Konstrukt oder Konzept abbilden und messen, das untersucht werden soll.
Das Ausmaß der experimentellen Validität hängt davon ab, wie sorgfältig das Experiment geplant und durchgeführt wird und wie gut mögliche Verzerrungen und äußere Einflussfaktoren kontrolliert werden.