Labilität
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Medizinischer Kontext: Labilität bezeichnet die Fähigkeit eines Systems (zum Beispiel des Nervensystems oder des Herz-Kreislauf-Systems), seine Funktionsparameter als Reaktion auf äußere oder innere Einflüsse schnell zu verändern.
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Psychophysiologischer Kontext: In der differentiellen Psychophysiologie bezeichnet Labilität die Eigenschaft des Nervensystems, schnell auf Reize zu reagieren oder seine Zustände zu verändern. Sie zeigt sich darin, wie schnell nervöse Prozesse einsetzen und enden.
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Bildungskontext (zur Labilität von Fertigkeiten im Lernprozess): Die Labilität von Fertigkeiten bezeichnet die Neigung erlernter Fertigkeiten oder Kenntnisse, sich zu verändern oder bei unzureichender Übung beziehungsweise fehlender Aktualisierung von Informationen vergessen zu werden. Die Labilität von Fertigkeiten kann zum Verlust von Fähigkeiten führen, wenn diese nicht aufrechterhalten und weiterentwickelt werden.