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Testvalidität

Testvalidität (validity of a test) ist ein Maß dafür, wie erfolgreich ein Test genau den Aspekt oder das Merkmal misst und bewertet, den beziehungsweise das er messen soll. Mit anderen Worten beantwortet die Testvalidität die Frage, wie genau und angemessen ein Test das misst, was er messen soll.

Die Testvalidität bewertet, wie gut die Testergebnisse mit den tatsächlichen Merkmalen oder Eigenschaften übereinstimmen, die der Test zu messen versucht. Hat ein Test eine hohe Validität, bedeutet dies, dass er tatsächlich das misst, was er messen soll.

Es gibt mehrere Arten der Testvalidität, darunter:

  1. Inhaltsvalidität (content validity): Bewertet, wie gut der Inhalt des Tests das betreffende Merkmal abbildet. Ein inhaltsvalider Mathematiktest sollte beispielsweise Aufgaben enthalten, die verschiedene Aspekte der mathematischen Kompetenz abbilden.

  2. Kriteriumsvalidität (criterion validity): Bewertet, wie stark die Testergebnisse mit anderen Kriterien zusammenhängen, die dasselbe Merkmal messen. Diese Validitätsart lässt sich in zwei Typen unterteilen:

    • Prognostische Validität (predictive validity): Bewertet, wie gut die Testergebnisse zukünftiges Verhalten oder zukünftige Ergebnisse vorhersagen können.
    • Übereinstimmungsvalidität (concurrent validity): Bewertet, wie stark die Testergebnisse zum selben Zeitpunkt mit vergleichbaren Kriterien zusammenhängen. Ein Beispiel ist der Vergleich der Ergebnisse eines neuen Tests mit den Ergebnissen bereits etablierter Standardtests.
  3. Konstruktvalidität (construct validity): Bewertet, wie gut ein Test das abstrakte Konstrukt oder psychologische Konzept misst, das er messen soll. Konstruktvalidität ist beispielsweise für Persönlichkeitstests wichtig, die abstrakte psychologische Konzepte wie Extraversion oder Ängstlichkeit messen können.